“Machen Sie 2012 Ihre eigene Konjunktur”

Liebe Leser meines Blogs,

beginnen möchte ich mit der Wurzel des Wortes Krise, es bedeutet Entscheidung, Urteil und verweist auf einen Wendepunkt, an dem sich etwas entscheidet.

In einer solchen ausschlaggebenden Phase befinden wir uns, grundlegende Entscheidungen sind jetzt zu treffen, weil sonst alles nur noch schlimmer wird. Vielleicht noch zyklisch, aber doch unaufhaltsam.

Es wurde genug diskutiert in den vergangenen Monaten über die Krisen, die da sind und über die Krisen, die bereits im Anmarsch sind.

Es wird aber nicht genügen, dass die Politik neue Regeln für den Finanzmarkt erlässt.

Wir alle, die in verantwortlichen Stellungen sind, müssen unser Denken ändern. Das ist meine absolute Überzeugung.

Doch wie ist das mit Gleichgewicht und Harmonie, die gern als Grundlagen für die Zukunft genannt werden.

Gleichgewicht und Harmonie, Worte die oft mit Nachhaltigkeit umschrieben werden.  Kann das die Zukunft sein?

Das klingt sehr provokativ, doch lassen Sie mich dazu  ausführen.Durch Wachstum und Verdrängung werden  90% aller neu gegründeten Firmen keine zehn Jahre alt.

Als wir Menschen auf diese Erde kamen, waren bereits 80% der bis dahin lebenden Spezies ausgestorben.

Ich  will nicht sagen, Wachstum mit Ellbogen ist die Zukunft, sondern ein Umdenken ist erforderlich.

Kundenorientierung darf nicht nur in Firmenbroschüren stehen, sondern muss gelebt werden, aber nicht nur gelebt von den Führungskräften, sondern wirklich von allen Mitarbeitern in allen unseren Organisationen und  Firmen.

Strategien müssen nachhaltig sein, also nicht nur gut für die Shareholder also die Unternehmenseigentümer sondern auch die Stakeholder, nämlich die Gruppen, die in unserer Gesellschaft sind und direkt  gar nichts mit uns zu tun haben und doch können sie durch ihr Wirken Einfluss nehmen auf das weitere Wachstum oder die weiteren Strategien unserer Firmen und Organisationen.

So z.B. Umweltschutzverbände, Politik und Bürger die sich wehren, gegen bestimmte  Ansiedlungen etc. diese finden wir überall in der Republik, das muss immer wieder berücksichtigt werden.

In der Literatur ich auf einen Satz von Hubert Markl, ehemaliger Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, der sagte: „Nachhaltigkeit klingt so natürlich, so biologisch, so ökologisch. Da unklar genug ist, was es eigentlich bedeuten soll, können sich von Wirtschaft, Wissenschaft bis zur Politik und der Kirchentage alle darauf einigen!“

Diesen Eindruck konnte ich auch bekommen. Mit Erstellung unserer Nachhaltigkeitsbroschüre bei Town & Country Haus im letzten Jahr, habe ich bei google einen „alert“ angelegt, der mir jeden Tag sämtliche Meldungen aus dem Internet brachte, die mit dem Wort „nachhaltig“ und „Nachhaltigkeit“ veröffentlicht wurden.

Das war in der Tat erstaunlich. Wer sich alles als nachhaltig tätig beschreibt und welche Produkte mit irgendwelchen Nachhaltigkeitszertifikaten ausgezeichnet wurden.

Kurzum:

Wir arbeiten daran, nicht nur den Begriff Nachhaltigkeit zu kommunizieren, sondern ihn auch mit Leben zu erfüllen und gezielt in die Praxis umzusetzen.

Ihr Jürgen Dawo

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