Posts Tagged ‘Nachhaltigkeit’

Wohlig warm dank Eisheizung – Teil 2

Mai 16, 2012

Der erste Spatenstich für das Pilotprojekt Mehrgenerationen- und Plusenergiehaus mit Eisheizung wurde von MdB Christian Hirte gemacht.

Wir informieren hier in unserem Blog regelmäßig weiter über die Baufortschritte.

Sehen Sie hier einen  informativen Filmclip zum Thema Eisheizung: Film ab

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Wohlig warm dank Eisheizung

Mai 9, 2012

In unmittelbarer Nähe zum Nationalpark Hainich  wurde in dieser Woche  der erste Spatenstich für ein innovatives Mehrgenerationenhaus gesetzt.

Mit diesem Mehrgenerationenhaus, wurde ein so genanntes Plus-Energiehaus geplant, das dank seiner „Eisheizung“  unabhängig von den Energieträgern Gas und Öl macht.

Fossile Energieträger, wie Gas und Öl sind knappe Güter, die endlich sind.

Genutzt wird ein physikalisches Gesetz: Wasser kristallisiert bei O°C, es wird Energie frei, die sog. Kristallalisationswärme.

Herr Rogatty vom Hersteller des Heizsystems der Firma Viessmann erklärte in wenigen Worten die Funktionsweise der Heizung.

Ziel ist es- sich unabhängig zu machen von Gas und Öl und nach Alternativen zu suchen, die sogar noch günstiger sind und damit die Umwelt weit weniger belasten. Hier möchten wir Zeichen setzen.

Den „ersten Spatenstich“ auf der Baustelle nahm Christian Hirte, MdB und Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz des Deutschen Bundestages vor. In seinem Grußwort  lobte er das zukunftsweisende, innovative Konzept, das in die Produktpalette von Town & Country Haus für die Zielgruppe Normalverdiener integriert wird.

Und auch Friedrich Krauser, 1. Beigeordneter sowie Vize- Landrat des Wartburgkreises und Dr. Burkhard Vogel, Geschäftsführer des BUND Thüringen hielten mit ihrer Begeisterung über das Projekt nicht hinter dem Berg.

 

Auf dem Foto sind zu sehen: v.l.n.r. MdB Christian Hirte, Vizelandrat des Wartburgkreises Friedrich Krauser, Geschäftsführer BUND Thüringen, Dr. Burkhard Vogel, Gründer Town & Country Haus Jürgen Dawo

Die Idee, ein solches Haus zu bauen, ist im vergangenen Jahr am 31. Mai während der „1. Nachhaltigkeitskonferenz“, entstanden, die hier in Behringen stattfand. Veranstalter war die Europäische Kommunikations-Akademie für Bildung, Beratung und Projekte e.V., kurz EKA, deren Erster Vorsitzender ich bin.

Nachhaltigkeit ist gelebte Firmenkultur, damit meinen wir es ernst. Auch in diesem Jahr findet die 2. Auflage der Nachhaltigkeitskonferenz in Eisenach  statt. Infos zur Anmeldung finden Sie hier.

Unter einem „Mehrgenerationenhaus“ versteht man ein Eigenheim, das gleich mehreren Generationen Platz bietet. Dort können unter einem Dach Eltern, deren Kinder und auch Enkel im Familienverbund leben. Das wird das Wohn- und Lebensmodell der Zukunft, und letztlich auch gelebte familiäre Solidarität, in den Nachkriegsjahren bis 1965 war dies ein weit verbreitetes Modell,  ist aber etwas in den Hintergrund geraten.

Die Solidarität lässt sich nicht hoch genug einschätzen angesichts der demografischen Entwicklung in Deutschland und der Tatsache, dass ältere Menschen aufgrund einer möglichen Pflegebedürftigkeit auf diese  Solidarität angewiesen sind.“

Abgerundet wird das Bauvorhaben mit der Integration eines Erdkellers auf dem Grundstück. Dieser ist platzsparend und kostengünstig zugleich. Das sogenannte Mini-Farming ist auf dem Vormarsch und der neue Trend. Selbst angebautes Obst und Gemüse wird im Erdkeller  gelagert, da ein normaler Keller unter dem Haus sehr teuer und vom Normalverdiener kaum zu bezahlen ist. Und darüber hinaus die Ressourcen verschleudert werden, denn auch Schotter, Sand und Stahl sind endlich.

Vor dem Erdkeller zu sehen: v.l.n.r. Christian Hirte, Jürgen Dawo

Sicherheit vor Nachfinanzierungen bei Town & Country Haus

April 20, 2012

Das ist auch ein Beispiel dafür, warum es gut ist, ein Town & Country Haus zu bauen.

Die FinanzierungSumme-Garantie einer namhaften dt. Versicherung  deckt solche unerwarteten Nebenkosten während der Bauzeit mit bis zu 15.000,- € ab. Sollten also unvorhergesehene Kosten anfallen, wie hier geschehen, die mit dem Grundstück oder dem Hausbau zu tun haben sind diese über die Versicherung abgedeckt.

Lesen Sie selbst.

Sicherheit vor Nachfinanzierungen bei Town & Country Haus

Februar 6, 2012

Seit Einführung der FinanzierungSumme-Garantie im Herbst 2008 wurden durch die Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende e.V. inzwischen mehr als 3000 Town & Country Bauvorhaben geprüft.

Die Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende e.V. hat sich zur Aufgabe gemacht, Bauherren bei ihrer, aus finanzieller Sicht, größten Entscheidung zu unterstützen und beraten. Das erklärte Ziel ist die Kontrolle von Baufinanzierungen zur Vermeidung von Nachfinanzierungen für Bauherren.

Bestätigt die Schutzgemeinschaft die Vollständigkeit und Richtigkeit der Finanzierung eines Bauvorhabens, wird ein Zertifikat ausgestellt, das den Bauherren schützt. Mit diesem Zertifikat der Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende e.V. ist eine Bürgschaft über 15.000,00 EUR verknüpft. Damit werden, falls doch etwas Unvorhergesehenes geschieht, Kosten in Höhe von bis zu 15.000,00 EUR aufgefangen.

Ich möchte Ihnen ab heute in loser Folge von authentischen Fällen berichten, in denen die Schutzgemeinschaft geholfen hat.

 

Herr R. aus G. kaufte sich ein idyllisch gelegenes Grundstück. Die Freude darüber wurde getrübt, nachdem der Bodengutachter eine Pfahlgründung vorschrieb.

Kosten in Höhe von 10.000,00 EUR sollten hierfür bei der Finanzierung geplant werden. Das war der 1. Schock für den Bauherren, denn die veranschlagten 10.000,00 EUR hätte Herr R. gerne anderweitig in sein Haus investiert. Der 2. Schock kam, als die Mitarbeiter des Pfahlgründungsunternehmens sich ein detailliertes Bild über den Zustand des Grundstückes machten und leider feststellen mussten, dass die geplante Anzahl der Pfähle bei Weitem nicht ausreicht.

Die neue Kostenschätzung ergab nun plötzlich ca. 18.300,00 EUR für die Pfahlgründung. Noch einmal 8.300,00 EUR zusätzlich zu den bereits kalkulierten 10.000,00 EUR waren für den Bauherren unmöglich aufzubringen. Die Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende e. V. setzte sich sofort mit der R+V Allgemeine Versicherung AG in Verbindung und fragte an, ob diese unvorhersehbaren Mehrkosten durch die zusätzlich benötigten Pfähle über die FinanzierungSumme-Garantie übernommen werden.

Bereits einige Tage später konnte fristgerecht mit der Gründung des Hauses begonnen werden. Ohne die FinanzierungSumme-Garantie wäre in diesem Fall der Traum vom Haus geplatzt.

Informieren Sie sich hier:

Eine aktuelle Checkliste für zukünftige Bauherren: Was gilt es zu beachten bei der Auswahl  des Bauunternehmens?

Demographie und Wirklichkeit

Januar 31, 2012

Alterspyramide von 1910 vs. Altersurne 2020

Seit den 60er Jahren wissen wir, dass weniger Kinder geboren werden.

Bei der Entwicklung von Strategien tun wir so, als würden immer mehr Einzahler in die Systeme nachwachsen und immer mehr Bürger einen Arbeitsplatz haben und mehr Steuern bezahlen, um diese Neuverschuldung in Zukunft wieder zurückzufahren.

Auf der Alterspyramide von 1910 ruhen all unsere heutigen Sozialsysteme.

Das war eine Alterspyramide und schauen Sie sich nun unsere heutige Altersurne an.

Lassen Sie mich den Ernst der Lage am Beispiel von 30jährigen erläutern.

1994 waren es noch 741.000 Männer und 691.000 Frauen im Jahr, die 30 Jahre alt geworden sind,

2010 waren es nur noch 514.000 Männer und 503.000 Frauen und 2030 sind es nur noch 427.000 Männer und 418.000 Frauen die 30 Jahre alt werden. Das sind 42,4% weniger Männer und  39,5 % weniger Frauen als noch 1994.

2050 werden noch 377.000 Männer und 365.000 Frauen 30 Jahre alt. Das sind dann 49,1 % weniger Männer und 47,2 % weniger Frauen als 1994. Umso wichtiger ist es, im Geschäftsleben seine Kontakte zu Interessenten wie Goldstaub zu behandeln und wertvolle Kontaktadressen, die generiert wurden, nciht zu verbrennen.

Ja, wir sind mittendrin in den demografischen Verwerfungen, nur leider wollen 85% der Menschen es nicht wahrhaben, dass diese Veränderungen schmerzhaft werden und uns alle angehen.

Ob dies die Politik, Organisationen, Vereine oder auch  Firmeninhaber oder Mitarbeiter betrifft.

Schließlich noch ein Auszug aus einer wissenschaftlichen  Studie von Neues Deutschland, Dr. Reiner Klingholz, Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung aus dem Jahr 2006. Quelle:  http://www.berlin-institut.org/newsletter/newsletter-archiv.html

„Aber müssen uns diese Prognosen alarmieren? Schließlich versprechen die Politiker, Altersversorgung und Gesundheitssystem seien gesichert, sofern man einen Nachhaltigkeitsfaktor in die Rentenentwicklung einbaue und die Lebensarbeitszeit erhöhe. Und wieso sollten wir die Lücken, die der Sterbeüberschuss reißt, mit weiteren Einwanderern füllen, wo es doch heute schon an Arbeit für alle mangelt? Schließlich zählt Deutschland zu den am dichtesten besiedelten Ländern Europas. Wir hätten mehr Platz, kleinere Schulklassen, weniger Verkehr, bessere Luft. Könnte sich Deutschland nicht gesundschrumpfen?

Diese Vorstellung, so verlockend sie Manchem erscheinen mag – ist falsch. Denn ein Rückgang, der einmal eingesetzt hat, beschleunigt sich aus mathematischen Gründen immer weiter: Wo es heute an Nachwuchs mangelt, fehlen der nächsten Generation so viele potenzielle Eltern, dass die Bevölkerung selbst bei einer steigenden Geburtenrate weiter schrumpft. Ohne Zuwanderung würden in Deutschland 2050 nur noch 51 Millionen Menschen leben, im Jahr 2100 nur noch 24 Millionen. Und selbst bei heutigen Immigrationsraten fiele die Gesamtbevölkerung nach Hochrechnungen bis 2050 um etwa 10 Millionen.“

„Machen Sie 2012 Ihre eigene Konjunktur“

Januar 20, 2012

Liebe Leser meines Blogs,

beginnen möchte ich mit der Wurzel des Wortes Krise, es bedeutet Entscheidung, Urteil und verweist auf einen Wendepunkt, an dem sich etwas entscheidet.

In einer solchen ausschlaggebenden Phase befinden wir uns, grundlegende Entscheidungen sind jetzt zu treffen, weil sonst alles nur noch schlimmer wird. Vielleicht noch zyklisch, aber doch unaufhaltsam.

Es wurde genug diskutiert in den vergangenen Monaten über die Krisen, die da sind und über die Krisen, die bereits im Anmarsch sind.

Es wird aber nicht genügen, dass die Politik neue Regeln für den Finanzmarkt erlässt.

Wir alle, die in verantwortlichen Stellungen sind, müssen unser Denken ändern. Das ist meine absolute Überzeugung.

Doch wie ist das mit Gleichgewicht und Harmonie, die gern als Grundlagen für die Zukunft genannt werden.

Gleichgewicht und Harmonie, Worte die oft mit Nachhaltigkeit umschrieben werden.  Kann das die Zukunft sein?

Das klingt sehr provokativ, doch lassen Sie mich dazu  ausführen.Durch Wachstum und Verdrängung werden  90% aller neu gegründeten Firmen keine zehn Jahre alt.

Als wir Menschen auf diese Erde kamen, waren bereits 80% der bis dahin lebenden Spezies ausgestorben.

Ich  will nicht sagen, Wachstum mit Ellbogen ist die Zukunft, sondern ein Umdenken ist erforderlich.

Kundenorientierung darf nicht nur in Firmenbroschüren stehen, sondern muss gelebt werden, aber nicht nur gelebt von den Führungskräften, sondern wirklich von allen Mitarbeitern in allen unseren Organisationen und  Firmen.

Strategien müssen nachhaltig sein, also nicht nur gut für die Shareholder also die Unternehmenseigentümer sondern auch die Stakeholder, nämlich die Gruppen, die in unserer Gesellschaft sind und direkt  gar nichts mit uns zu tun haben und doch können sie durch ihr Wirken Einfluss nehmen auf das weitere Wachstum oder die weiteren Strategien unserer Firmen und Organisationen.

So z.B. Umweltschutzverbände, Politik und Bürger die sich wehren, gegen bestimmte  Ansiedlungen etc. diese finden wir überall in der Republik, das muss immer wieder berücksichtigt werden.

In der Literatur ich auf einen Satz von Hubert Markl, ehemaliger Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, der sagte: „Nachhaltigkeit klingt so natürlich, so biologisch, so ökologisch. Da unklar genug ist, was es eigentlich bedeuten soll, können sich von Wirtschaft, Wissenschaft bis zur Politik und der Kirchentage alle darauf einigen!“

Diesen Eindruck konnte ich auch bekommen. Mit Erstellung unserer Nachhaltigkeitsbroschüre bei Town & Country Haus im letzten Jahr, habe ich bei google einen „alert“ angelegt, der mir jeden Tag sämtliche Meldungen aus dem Internet brachte, die mit dem Wort „nachhaltig“ und „Nachhaltigkeit“ veröffentlicht wurden.

Das war in der Tat erstaunlich. Wer sich alles als nachhaltig tätig beschreibt und welche Produkte mit irgendwelchen Nachhaltigkeitszertifikaten ausgezeichnet wurden.

Kurzum:

Wir arbeiten daran, nicht nur den Begriff Nachhaltigkeit zu kommunizieren, sondern ihn auch mit Leben zu erfüllen und gezielt in die Praxis umzusetzen.

Ihr Jürgen Dawo

Town & Country Stiftung: 30.000 Euro Spende für Kinder und Jugendliche in Not

Juli 12, 2011

(Erfurt/Behringen, den 12. Juli 2011)
Ein besonderes Anliegen der Town & Country Stiftung ist es, Kinder und Jugendliche zu unterstützen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Zu diesem Zweck kooperiert die Stiftung mit angesehenen und seit jeher mit
großem Erfolg agierenden Einrichtungen aus dem Sozialbereich, aktuell mit dem „Henry Maske-Fonds“ und  der „McDonalds Kinderhilfe Stiftung“. Beide Institutionen erhielten von der Town & Country Stiftung vor wenigen Tagen eine Zuwendung in Höhe von jeweils 15.000 Euro.

 

Die Town & Country Stiftung wurde im Jahr 2009 von den Eheleuten Gabriele und Jürgen Dawo ins Leben gerufen. Bereits im Jahr 1997 gründete das Ehepaar Dawo Town & Country Haus. Auf Grundlage eines vielfach ausgezeichneten Franchise-Konzepts entwickelte sich das thüringische Unternehmen deutschlandweit zum erfolgreichsten  Franchise-System im Segment typisierter  Markenhäuser in Massivbauweise.

Die Town & Country Stiftung verfolgt zwei Zwecke: „Neben der Förderung benachteiligter Kinder widmen wir uns unverschuldet in Not geratenen Eigenheim-Besitzern mit dem Ziel, die jeweilige Immobilie und somit den gewohnten Lebensraum zu erhalten“, erläutert Christian Treumann, Vorstand der Town & Country Stiftung in Erfurt.
Typische Fälle seien tragische Ereignisse, in denen  beispielsweise der  Hauptverdiener einer Familie  ausfällt und die Angehörigen deshalb über kein ausreichendes Einkommen mehr verfügen, um den finanziellen Verpflichtungen aus dem Baudarlehen nachzukommen.

„Bei der Förderung benachteiligter Kinder nutzen wir insbesondere den Multiplikator-Effekt, indem wir mit etablierten und angesehenen Institutionen in diesem Bereich zusammenarbeiten“,
erläutert Christian Treumann. Vor diesem Hintergrund seien die Kooperationen mit der „McDonalds Kinderhilfe Stiftung“ und dem „Henry Maske-Fonds“ zu sehen.
Dieser wurde zur Jahresmitte 1999 gegründet. Unter dem Motto „Faire Chancen für junge Menschen“ kümmert sich der Fonds vor allem um benachteiligte Jugendliche durch die Einrichtung von Sportanlagen, Internetcafès und Werkstätten.

Die „McDonalds Kinderhilfe Stiftung“ ist Teil der „Ronald McDonald Haus Charities“, die sich derzeit in 33 Ländern für die Gesundheit und das Wohlbefinden von Kindern einsetzt. Die Spendenschecks in Höhe von jeweils 15.000 Euro nahmen während einer Veranstaltung Henry Maske sowie  Manfred Welzel, Vorstand der „McDonalds Kinderhilfe Stiftung“, entgegen.

Die Town & Country Stiftung verfügte zum 30. Juni 2011 über ein Stiftungsvermögen von  mehr als zwei Millionen Euro. Dieses setzt sich in der Hauptsache zusammen aus einem von den Eheleuten Dawo eingebrachten Mehrfamilienhaus in  Magdeburg sowie aus regelmäßigen Zuwendungen der mehr als 100 Town & Country Haus  Lizenzpartner. „Bis Ende kommenden Jahres soll unser Vermögen durch weitere Zuwendungen aus der Town & Country Gruppe sowie von externer Seite auf drei Millionen Euro anwachsen“, kündigt Christian Treumann an. Die satzungsgemäßen Aufgaben der Town & Country Stiftung werden finanziert durch die Mieterträge des Mehrfamilienhauses, Kapitaleinkünfte aus dem durch Zustiftungen aufgebauten Grundstockvermögen und durch Spenden.

„Die Arbeit der Town & Country Stiftung fußt auf Loyalität und auf der Bereitschaft, Verantwortung gegenüber der Gesellschaft zu übernehmen“, erläutert Stiftungsvorstand Christian Treumann. Dies dokumentiere nicht zuletzt die Tatsache, dass der überwiegende Teil der  Lizenzpartner von Town & Country Zustiftungen von jeweils insgesamt mindestens 10.000 Euro für die Stiftung getätigt hat. Als Dank und Anerkennung erhielten diese  während einer feierlichen Veranstaltung, die als Auftakt zu weiteren Kooperationen zwischen den beteiligten Stiftungen dienen soll,   von Henry Maske  eine Ehrenurkunde überreicht.

Über die Town & Country-Stiftung:

Die Town & Country-Stiftung wurde im Jahr 2009 auf Grundlage ihrer Satzung der Förderung unverschuldet in Not geratener Personen gegründet. Das sind insbesondere Hauskäufer, die aus dokumentierbaren Gründen (beispielsweise Tod oder Erwerbsunfähigkeit) ihren aus der Immobilien-Finanzierung resultierenden finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen können. Der zweite Schwerpunkt der Stiftungsarbeit ist die finanzielle Unterstützung bedürftiger Kinder bzw. Institutionen, Vereine und anerkannter Organisationen, die sich um das Wohl von Kindern kümmern. Die Stiftungsarbeit wird derzeit von Rechtsanwalt Christian Treumann als Geschäftsführer von Erfurt aus verantwortet.

Greenfranchising-Initiative

März 10, 2011

Interview mit einem Vordenker

Im Rahmen der  Greenfranchising-Initiative möchten ich Ihnen heute das Interview mit Prof. Veronika Bellone und mir nicht vorenthalten. 

Die Greenfranchise-Initiative wurde von Frau Prof. Veronika Bellone und Ihrem Unternehmen Bellone FRANCHISE CONSULTING GmbH ins Leben gerufen . Es wurde heute u.a. im Franchiseportal veröffentlicht.

VB: Herr Dawo, wie definieren Sie den Begriff Nachhaltigkeit?

JD: Nachhaltigkeit begründet sich für mich nicht nur im ökologischen Sinne, sondern betrachtet ein ganzheitliches Prinzip. Es steht für mich als ein „gutes Miteinander“ über allem. Nachhaltigkeit ist für mich kein künstliches Konstrukt, sondern eine Lebenseinstellung. Ich kann mich daran freuen, wenn aus Ideen handfeste Projekte entstehen. Davon zeugt sicher unsere Erfolgsstory als Franchise-Unternehmen. Davon zeugen aber auch unsere diversen Aktivitäten im sozialen und ökologischen Bereich.  Mit offenem Blick und Herzen durch’s Leben gehen, ermöglicht nicht nur Erfolg, sondern auch das Erkennen, wo man etwas Positives bewirken kann.

VB: Wie haben Sie diesen Geist in Ihr Franchise-Unternehmen eingebracht – welche Strategie wird Ihrer generellen Zielsetzung des nachhaltigen Wirkens gerecht?

JD: In der EKS®, der Engpass-Konzentrierten Strategie habe ich die Prinzipien gefunden, die meiner Einstellung gerecht werden. Erfolg und Wachstum sind möglich durch die stetige Anpassung an sich verändernde Umweltbedingungen, ohne dabei die Konzentration auf die eigenen Stärken aus den Augen zu verlieren. Das ist natürlich eine vereinfachte Zusammenfassung der Erfolgsprinzipien der EKS®. Aber letztendlich geht es darum, durch eine „Rund-um-Sicht“ die Bedürfnisse und Anforderungen der Kunden, Mitarbeitenden, Kooperationspartner/innen sowie des wirtschaftlichen und ökologischen Umfeldes wahrzunehmen und mit den eigenen Fähigkeiten optimal in Einklang zu bringen. Das setzt nachhaltiges Denken voraus.

VB: Welche Kernthemen sind für Sie ausschlaggebend, um auf der ökologischen Ebene nachhaltig zu wirken?

JD: Wenn Sie so wollen, dann nehmen wir mit jedem Hausbau Lebensraum weg. Lebensraum von Tieren und Pflanzen. Dem begegnen wir einerseits mit unserem Angebot an Häusern, die nicht nur energiesparend sind, sondern auch auf kleiner Grundfläche aufbauen. Andererseits denken wir an den gesamten Kreislauf des Hauses, vom Erdaushub für das Bauvorhaben, wo wertvoller Mutterboden zur Weiterverwendung regionalen Abnehmern zur Verfügung gestellt wird, über nachhaltige Baustoffe und recyclebare Fenster wie Türen bis hin zur fachgerechten Entsorgung von Baustoffen. Als direkte Massnahme für einen ökologischen Ausgleich ist im Kaufpreis eines jeden Town & Country-Energiesparhauses ein Betrag von Euro 200.- enthalten, der in Nachhaltigkeits- und Umweltprojekte investiert wird. Allem voran unterstützen wir damit derzeit das Projekt „Wir sind Wald“, das sehr eindrücklich den hohen Nutz- und Schutzwert von Wäldern als Naherholungsgebiet und wichtigen Regulator des ökologischen Gleichgewichts aufzeigt (www.wir-sind-wald.de).

Es gäbe noch viel mehr zu erzählen von Themen, denen wir uns mit diversen Engagements verpflichten oder zu dem meine Frau und ich einen besonderen Zugang haben, wie z.B. dem Nationalpark Hainich in Thüringen, der uns sehr am Herzen liegt (www.nationalpark-hainich.de). Er besticht nicht nur durch seine Natur und Artenvielfalt, sondern auch durch einen Skulpturenpark und liebevoll angelegte Wanderwege.  Wichtige Kulturgüter, die es für unsere Kinder zu erhalten gilt.

VB: Und wenn Sie Ihr Engagement in die „EKS®-Sprache“ übersetzen.

JD: Unseren Kunden und Kundinnen bieten wir von Beginn an die Sicherheit, sich für ihre zukünftige „Wohnzeit“ gut beraten zu wissen. Das fängt bereits vor dem ersten Spatenstich mit einer soliden Überprüfung der Baufinanzierung an und geht bis zum sprichwörtlichen „Airbag“, der sie in Form einer R+V-Bürgschaft vor Nachfinanzierungen schützt. Gleichzeitig sensibilisieren wir auf das Thema Ökobilanz und bilden gemeinsam mit unseren Franchise-Partnern eine Wertekultur, die weit über das rein ökonomische Prinzip hinausgeht. Das drückt sich zum Beispiel auch in unserer 2009 gegründeten Town & Country Stiftung aus, die Menschen unterstützt, die unverschuldet in Not geraten sind. Jede(r) Franchise-Partner/in verpflichtet sich mit festgelegten Geldbeiträgen für die Stiftung. Wir konnten bereits in sieben Fällen finanziell wie beratend zur Seite stehen. 

Alles in allem verstehen wir uns als Netzwerk, wo Geben und Nehmen unter grösstmöglicher Berücksichtigung verschiedenster Bedürfnisse stattfindet – das fasst es wohl gut zusammen.

VB: Sie unterstützen zudem noch diverse Kinderhilfsprojekte wie z.B. die Ronald McDonald-Häuser, Kinder-Sportmannschaften und mehr. Als Vollblutunternehmer sprühen Sie vor Energie und Ideen. Überfordern Sie damit manchmal Ihre Franchise-Partner/innen?

JD: Strategie-Foren, Querdenker-Kongresse, Franchise- und Unternehmer-Tagungen und vieles mehr gehören für mich zur Inspirationsquelle. Und nachhaltig kann nur sein, wer sich mit den vielfältigen Konsequenzen seines Tuns in Wechselwirkung mit der Umwelt und dem sozialen Umfeld auseinandersetzt. „Denken in Konsequenzen“ haben Sie selbst in Ihrem „Praxisbuch Franchising“ als 6. Franchise-Wahrheit deklariert. 

Wer so denkt und handelt sucht auch adäquate Franchise-Partner/innen, die offen sind und wertschätzend. So haben wir unser Partnermarketing aufgebaut. Von der Selektion der Partner/innen bis hin zum stetigen Austausch. Gerade was die Weiterentwicklung anbelangt, da führen wir 3 x im Jahr eine so genannte Innovationsschmiede mit unseren Franchise-Nehmern und –Nehmerinnen durch. Ein internes Wiki sorgt parallel dafür, dass Ideen der Partner/innen einen Platz bekommen und auch gleich von allen Teilnehmenden geprüft und auf Effizienz und Machbarkeit bewertet werden.

Natürlich gibt es auch Skeptiker, die bei Neuerungen im System erst einmal zurückhaltend sind. Aber gut die Hälfte der Partner/innen ist in der Regel sofort dabei.

VB: Was würden Sie Franchise-Gebern und –Geberinnen, die ihren nachhaltigen Blick noch öffnen können, empfehlen?

JD: Sich in der Region umschauen. Da gibt es oft genug kleine und grosse Projekte, die viel bewirken können. Ich würde bei den Kindern anfangen, denn sie sind unsere Zukunft und ihnen überlassen wir unser geistiges und materielles Erbe.

Das kann ein Schulgarten sein, den man sowohl finanziell unterstützen wie tatkräftig anlegen kann. Zum Beispiel als gemeinsames Erlebnis mit den Franchise-Partnern und der zu unterstützenden Schule. Kinder-Sportclubs initiieren oder fördern. Begrünungskonzepte mittels Patenschaften realisieren und dabei wichtige Meinungsbildner einbinden, die auch für das eigene Unternehmen einen Erfolgsfaktor darstellen. Denn es darf bei alledem nicht vergessen werden, dass der eigene Erfolg einen befähigt andere zu unterstützen und zu inspirieren und für eine Kooperation zu begeistern.

VB: Herr Dawo, vielen Dank für das wahrhaft beflügelnde Interview. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Freude und Tatendrang bei Ihren vielfältigen Unternehmungen.

copyright Prof. Veronika Bellone

Jetzt der Link zur Veranstaltung in Berlin: Wir sind Wald

März 3, 2011

Mit diesem Kurzfilm kann man sich gut über die von Town & Country Haus begleitete Aktion der UNO informieren.

http://wir-sind-wald.de/wald-und-wissen/film/auftakt-in-berlin